Was seitdem geschah
Mein letzter Eintrag liegt nun fast 13 Monate zurück. Seitdem hat sich nicht viel gutes getan, dafür aber viel nicht so gutes. Letztendlich hat meine Angst den Wettlauf gegen meine Therapiebestrebungen gewonnen: da ich mit meinen Therapiebestrebungen nicht voran gekommen bin (sondern mich von den vielen kleinen Hürden hab dauerhaft aufhalten lassen, doch dazu später mehr), hat meine Angstproblematik schließlich Überhand gewonnen. Da ich mich kaum noch nach draußen bewegt habe, hab ich mir (schleichend) eine Thrombose geholt und bin in Folge dessen mit einer (leichten) Lungenembolie im Krankenhaus gelandet. Als ich da schließlich raus kam, hatte sich meine Angstproblematik ein gutes Stück weiter entwickelt. Die ersten Panikattacken folgten. Im Sommer konnte ich schließlich meine Wohnung nicht mehr verlassen, ohne starke Angstzustände zu bekommen - begleitet von Zittrigkeit und Herzrasen. Also habe ich meine Wohnung nicht mehr verlassen. Habe mich zunächst von Freunden versorgen lassen. Schließlich konnte ich mich überwinden, und ärztliche Hilfe suchen.
Seit knapp acht Wochen nehme ich mittlerweile ein Antidepressivum. Seit sechs Wochen kann ich das Haus wieder verlassen, habe aber immer noch in gewissen Situationen leichte bis mittelschwere Angstreaktionen. Immerhin kann ich mich wieder selbst versorgen.
Mittlerweile habe ich mich exmatrikuliert (bin also offiziell ein Studienabbrecher) und bin im dem Prozeß, öffentliche Unterstützung zu beantragen.
Und wieder kann ich nur sagen Von hier ab kann es doch eigentlich nur besser werden! ...
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