13 November 2007

Gegenentwurf

Pikas beschreibt in seinem Blog den genauen Gegenentwurf zu dem, was ich gestern noch an meinem ehemaligen Bekanntenkreis so wehement bemängelt habe: das sich bei ihm in einer langjährigen Zweckgemeindschaft eben dieses Quäntchen 'mehr' entwickelt hat, wo man in Abwesenheit (also hinter dem Rücken) der Person nicht nur über diese nachdenkt (und auch geminschaftlich disskutiert), sondern daraus auch eine 'Aktion' erwächst, die sich positiv auf einen auswirkt.

That said, weiß ich, dass mit allem Enthusiasmus, aller Hilfsbereitschaft und aller Freundschaft sich mein Leben in weiten Zügen vermutlich genau so entwickelt hätte, wie es auch real eingetreten ist - ich bin einfach zu dickköpfig, BEratungsresistent. Mit dem Unterschied aber, dass ich dann Hoffnung hätte, einen Ort der Vertrautheit und Geborgenheit - der Freundschaft - an dem ich mir jetzt Kraft holen könnte, für die notwendigen kraftzehrenden Veränderungen.

Meine Wut rührt daher, dass ich - auch jetzt noch - der Meinung bin, mir diesen Ort verdient zu haben, und er mir von kleingeistigen Egoisten und ängstlichen Angsthasen verwehrt worden ist.

P.S. Ein Artikel zum kleingeistigen Egoisten kommt noch, der ängstliche Angsthase ist natürlich Sanni. Vom Musiker ist in dieser Richtung sowieso nichts zu erwarten gewesen, insofern kann man ihm auch nicht böse sein.

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