15 Januar 2008

Wenn der Arzt ...

... am letzten Arbeitstag eines Quartals, anstatt einem Medikamente zu 'verschreiben', persönlich durch die Praxis läuft, um einen eine Dosis aus vorrätigen 'Werbeexemplaren' zusammenzustellen, kann das mehrere Gründe haben:
  1. Er weiß ja, dass sein Patient eher bescheiden lebt, und will ihm zum Jahresende hin die Zuzahlung ersparen
  2. Er hat sein 'Praxisbudget' erreicht, und will nun keine Strafgelder zahlen
  3. Er will sich einfach mal ein bisschen bewegen, hat heute eh nicht soooo viel zu tun und läuft deshalb gerne selber wild durch seine Praxisräume
  4. Jahresende, Alles muss raus!

Bemerkenswert (Bedenkenswert?): ich nehme von dem Arzt momentan zwei Medikamente, beide mit einer Dosis von 'einer Pille pro Tag'. Medikament eins ist von ihm verschrieben worden, Medikament zwei habe ich von einem anderen Arzt mitgebracht - und ich bin mir nicht so ganz sicher, ob mein Facharzt überhaupt über die Hintergründe der Verschreibung im Klaren ist. Auf jeden Fall 'fand' mein Arzt von Medikament eins 100 Pillen (fünf Packungen á 20), von Medikament zwei nur 40 Pillen (eben 2 Packungen).
Will der mir nun was damit sagen? Ist das eine Art Bummelstreik, weil er mich hintenrum auf die Idee bringen will, das Medikament abzusetzen (was ich schon mehrfach angetestet habe, aber doch immer wieder dazu zurückgekehrt bin)? Oder hat er halt einfach nur nicht mehr gefunden (bzw. hat praxisinterne Gründe, mir nicht mehr mitzugeben)? - Sowas nervt mich immer (wie man sieht, auch noch nach drei Wochen ...)!
(Zudem: Logisch, dass ich dermaßen ausgestattet nicht nach 100 Tagen wieder vorstellig werde, sondern halt schon nach 40 Tagen hin müsste.)

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